Meine Impressionen zur Bundesolympiade Russisch
Schon die Einführungveranstaltung hat uns auf die kommenden Tage gestimmt, denn wir wurden von jungen Menschen in russischer traditioneller Tracht nach russischem Brauch mit Salz und Brot empfangen. Das Balalaika-Orchester und zwei russische Musikgruppen ließen uns endgültig in die russische Kultur eintauchen, der die Olympiade gewidmet war.

Die nächsten 2 Tage waren sehr stressig. Früh am Morgen standen schriftliche Prüfungen auf dem Programm. Man hatte eine halbe Stunde Zeit, um diese zu Papier zu bringen, wobei ich es sehr fand, innerhalb einer so kurzen Zeit einen Text zu produzieren, der das Niveau des Teilnehmers zeigt, schließlich hatte man keine Zeit, viel zu überlegen. Direkt im Anschluss hat man uns einige Förderer und Sponsoren der Olympiade vorgestellt. Ich fand die Bekanntmachung mit den Unternehmen besonders nützlich, die sich mit der Organisation von Praktika und Freiwilligendiensten  u.a. für deutsche Schulabgänger beschäftigen.





Auch die Recherchephase für die mündliche Prüfung fand ich sehr interessant und bereichernd. Die Führung durch den SWR hat mir gut gefallen, vor allen Dingen die Tatsache, dass wir bei einer Live-Nachrichtenübertragung zuschauen durften.
Die anschließende Vorbereitung auf die mündliche Prüfung dauerte bis tief in die Nacht. Besonders schön fand ich, dass man sich gegenseitig Anregungen gegeben hat, so lernte man andere Olympioniken besser kennen. Dadurch, dass die Aufgabenstellung viele Freiheiten bot, konnte man auch kreativ sein und seine eigenen Ideen gut umsetzen. So ging es bei der Präsentation nicht nur um die sprachliche Kompetenz, sondern auch um die Präsentationsfähigeit. Diese Aufgabe hat mir  viel Spaß gemacht., vor allem waren die Juroren sehr nett und haben versucht, die Aufregung den Kandidaten zu nehmen.

Durch das Begleitprogramm zu der Olympiade ist nicht die Atmosphäre eines Wettbewerbes entstanden. Die Olympioniken sahen sich nicht als Konkurrenten, sondern als Gleichgesinnte, die ein gemeinsames Hobby teilen - die russische Sprache.


Maria Felske, 17, Hessen